Glossar

A

Abhängigkeitssyndrom

Das Abhängigkeitssyndrom bezeichnet nach ICD-10 eine Gruppe körperlicher, psychischer und verhaltensbezogener Merkmale, bei denen der Konsum einer psychoaktiven Substanz zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für die Diagnose müssen mindestens drei von sechs Abhängigkeitskriterien innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr erfüllt sein. Dazu zählen unter anderem starkes Verlangen nach der Substanz, eingeschränkte Kontrolle über den Konsum, Entzugssymptome, Toleranzentwicklung, die Vernachlässigung anderer Interessen und die Fortsetzung des Konsums trotz schädlicher Folgen.

Absetzsymptome

Beschwerden, die nach einem zu schnellen Absetzen eines Antidepressivums auftreten können. Sie unterscheiden sich von einer Abhängigkeit.

Abstinenz

Der vollständige Verzicht auf den Konsum einer bestimmten psychoaktiven Substanz.

Acamprosat

Acamprosat ist ein Medikament zur Unterstützung der Abstinenz bei einer Alkoholgebrauchsstörung. Es kann nach dem Entzug eingesetzt werden, um das Verlangen nach Alkohol zu verringern und das Risiko eines Rückfalls zu senken. Acamprosat wirkt auf Botenstoffsysteme im Gehirn, die durch längerfristigen Alkoholkonsum verändert werden können.

Alkoholabhängigkeit

Alkoholabhängigkeit ist eine psychische und körperliche Erkrankung, die durch ein starkes Verlangen nach Alkohol, verminderten Kontrollfähigkeit über den Konsum, Toleranzentwicklung, Entzugssymptome und eine zunehmende Ausrichtung des Alltags auf den Alkoholkonsum gekennzeichnet sein kann.

Ambulant

Ambulant bezeichnet eine Form der medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung, bei der Patientinnen und Patienten für die Behandlung eine Praxis oder Klinik aufsuchen und anschließend wieder nach Hause gehen. Ein Aufenthalt über Nacht im Krankenhaus ist dabei nicht erforderlich.

Ambulante Therapie

Bei einer ambulanten Behandlung, wohnen die Betroffenen zu Hause und gehen für die Termine in eine Praxis, Klinik oder ein Therapiezentrum

Analytische Psychotherapie

Ein psychotherapeutisches Verfahren, das auf der Psychoanalyse basiert und sich mit unbewussten psychischen Konflikten und deren Auswirkungen auf das aktuelle Erleben und Verhalten beschäftigt. Ziel ist es, tieferliegende Ursachen psychischer Beschwerden zu verstehen und langfristig zu bearbeiten.

Anhedonie

Verminderte Fähigkeit, Freude oder Interesse an Aktivitäten zu empfinden, die früher als angenehm erlebt wurden.

Antrieb

Die Fähigkeit, Aktivitäten zu beginnen und durchzuführen.

Atemdepression

Eine gefährliche Verlangsamung oder Abschwächung der Atmung. Betroffene atmen zu langsam oder zu flach, sodass der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und sich Kohlendioxid im Blut ansammeln kann. Eine Atemdepression kann insbesondere durch Opioide oder die Kombination mehrerer dämpfender Substanzen entstehen und lebensbedrohlich sein.

Augmentationsstrategien

Behandlungsstrategien, bei denen eine bestehende Therapie durch ein zusätzliches Medikament oder eine weitere therapeutische Maßnahme ergänzt wird, um die Wirksamkeit der Behandlung zu verbessern, insbesondere wenn die bisherige Behandlung nicht ausreichend wirkt.

B

BAuA

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, kurz BAuA, ist eine Forschungseinrichtung des Bundes und Partnerinstitution des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit. Sie untersucht, wie Arbeit sicher und gesund gestaltet werden kann. Ihre Studien und Berichte zu psychischer Gesundheit in der Arbeitswelt zeigen, welche Arbeitsbedingungen mit psychischen Beschwerden zusammenhängen können und welche Faktoren Beschäftigte schützen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Arbeitsbedingungen. Wer viel leisten muss, aber mitentscheiden kann, Unterstützung erhält und ausreichend Zeit und Mittel für seine Aufgaben hat, kann mit hohen Anforderungen oft besser umgehen. Wenn Arbeitsbedingungen dauerhaft belasten, sollten Beschäftigte das nicht allein lösen müssen. Je nach Betrieb können zum Beispiel Führungskräfte, der betriebsärztliche Dienst, der Betriebs- oder Personalrat oder eine betriebliche Sozialberatung erste Anlaufstellen sein. Gemeinsam kann geprüft werden, ob sich etwa Aufgaben, Arbeitsmenge, Arbeitszeiten oder Abläufe verändern lassen.

Benzodiazepine

Medikamente, die beruhigend und angstlösend wirken und auch bei Schlafproblemen eingesetzt werden. Achtung: Bei längerer oder regelmäßiger Einnahme können sie abhängig machen.

Bewusstseinsstörungen

Veränderungen des normalen Wachheits- und Bewusstseinszustands. Betroffene können zum Beispiel ungewöhnlich schläfrig, schwer ansprechbar oder verwirrt sein. Bewusstseinsstörungen können unter anderem durch Substanzkonsum oder Entzug, Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns sowie andere körperliche Ursachen ausgelöst werden.

Bildgebende Verfahren

Medizinische Untersuchungsmethoden, mit denen Strukturen oder Vorgänge im Körper sichtbar gemacht werden können. In der Forschung zu Substanzgebrauchsstörungen werden sie beispielsweise eingesetzt, um Aufbau und Funktion des Gehirns zu untersuchen und Veränderungen im Zusammenhang mit Substanzkonsum zu erfassen. Dazu gehören unter anderem die Magnetresonanztomografie (MRT) und die Positronen-Emissions-Tomografie (PET).

Biopsychosoziales Modell

Erklärungsmodell, nach dem biologische, psychologische und soziale Faktoren gemeinsam zur Entstehung und zum Verlauf einer Erkrankung beitragen.

Bipolare Störungen

Die Stimmung verändert sich in ausgeprägten Phasen. In einer depressiven Phase fühlen sich Betroffene oft niedergeschlagen und antriebslos. In einer manischen oder weniger stark ausgeprägten hypomanischen Phase können sie ungewöhnlich viel Energie haben, wenig schlafen und sich überschätzen. Dazwischen können längere Zeiten ohne solche Beschwerden liegen.

Bulimie-spezifische Familientherapie

Eine bulimie-spezifische Familientherapie bezieht Eltern oder andere Bezugspersonen ein, um Essanfälle, Erbrechen, Scham und Rückfallrisiken im Alltag gemeinsam besser zu bewältigen.

Buprenorphin

Ein Arzneimittel zur Behandlung einer Opioidgebrauchsstörung. Es wirkt an Opioidrezeptoren und kann dadurch Entzugssymptome und das Verlangen nach anderen Opioiden verringern. Buprenorphin hat dabei eine besondere Wirkweise, die das Risiko einer schweren Atemdepression im Vergleich zu voll wirksamen Opioiden begrenzen kann. Es wird meist im Rahmen einer ärztlich begleiteten Substitutionsbehandlung eingesetzt.

Bupropion

Bupropion ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das zur Unterstützung der Tabakentwöhnung eingesetzt werden kann. Es beeinflusst bestimmte Botenstoffe im Gehirn und kann dadurch das Verlangen nach Nikotin und Entzugssymptome verringern. Es enthält selbst kein Nikotin und ist daher kein Nikotinersatzpräparat.

C

Cannabinoide

Cannabinoide ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe chemischer Stoffe, die an bestimmte Bindestellen (Rezeptoren) im Körper wirken. Dazu gehören körpereigene Cannabinoide, pflanzliche Cannabinoide wie THC und CBD sowie künstlich hergestellte Cannabinoide. Cannabinoide können unter anderem die Stimmung, Wahrnehmung, Erinnerung und Bewegungskoordination beeinflussen.

Chronische Depression

Form der Depression, bei der sich die depressive Stimmung und andere Beschwerden nicht nur vorübergehend zeigen, sondern über viele Monate oder Jahre anhalten und das tägliche Leben langfristig erschweren.

Craving

Ein starkes, oft schwer kontrollierbares Verlangen nach einer Substanz, das zum Beispiel durch Stress, bestimmte Orte, Situationen, Gefühle oder Erinnerungen an frühere Konsumerfahrungen ausgelöst werden kann.

D

DBT

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie hilft Menschen mit Borderline, ihre starken Gefühlsausbrüche besser zu verstehen und zu bewältigen, indem sie konkrete Techniken erlernen – zum Beispiel, wie sie in Krisensituationen ruhiger bleiben oder Beziehungen stabiler gestalten können.

Depressive Episode

Zeitraum, in dem typische Symptome einer Depression über mindestens zwei Wochen bestehen.

Dialektisch-behaviorale Therapie

Bei einer DBT werden vier Fertigkeitsbereiche gezielt trainiert: Achtsamkeit, Stresstoleranz, Emotionsregulation und zwischenmenschliche Effektivität, also gelungene Gestaltung von Beziehungen

Dissoziation

Dissoziation bezeichnet die vorübergehende oder dauerhafte Abtrennung von normalerweise integrierten Funktionen wie Bewusstsein, Gedächtnis, Wahrnehmung, Identität oder Körperempfindungen.

Dissoziative Störungen

Erleben, Erinnern oder die Wahrnehmung der eigenen Person können zeitweise verändert sein. Betroffene empfinden sich selbst oder ihre Umgebung als unwirklich, Erinnerungslücken können auftreten Der Begriff umfasst verschiedene Störungen.

Dopamin

Dopamin ist ein Neurotransmitter, der eine wichtige Rolle bei Motivation, Belohnung, Lernen, Bewegung und der Steuerung von Gefühlen spielt. Es trägt dazu bei, dass wir bestimmte Verhaltensweisen als lohnend empfinden und wiederholen.

Double Depression

Eine Form der Depression, bei der eine Person über längere Zeit leicht bis mittelstark depressiv ist und zusätzlich Phasen mit einer deutlich stärkeren Depression erlebt. Die stärkeren depressiven Phasen kommen also zu einer bereits bestehenden, länger anhaltenden depressiven Stimmung hinzu.

DSM-IV

Diagnostische Kriterien aus dem „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ (DSM-IV), anhand derer psychische Erkrankungen und Störungen des Substanzgebrauchs nach festgelegten Merkmalen eingeordnet wurden. Das DSM-IV ist ein älteres Klassifikationssystem; heute werden unter anderem DSM-5 und ICD-10 bzw. ICD-11 verwendet.

Dysthymie

Dysthymie bedeutet, dass eine Person über lange Zeit hinweg (meist mindestens zwei Jahre) immer wieder oder dauerhaft depressive Gefühle wie Niedergeschlagenheit, geringe Energie, Hoffnungslosigkeit oder vermindertes Interesse erlebt, ohne dass die Symptome vollständig verschwinden.

Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC)

THC ist der wichtigste psychoaktive Wirkstoff der Cannabispflanze. Er wirkt vor allem über Cannabinoidrezeptoren im Gehirn und kann unter anderem die Wahrnehmung, Stimmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Bewegungskoordination verändern. THC kann außerdem zu Toleranz, Abhängigkeit und bei manchen Menschen zu einer Substanzgebrauchsstörung beitragen.

Auch: THC

E

Elektrokonvulsionstherapie (EKT)

Ein medizinisches Behandlungsverfahren, bei dem unter kurzer Vollnarkose durch kontrollierte elektrische Impulse ein therapeutischer Krampfanfall ausgelöst wird. Die EKT wird insbesondere bei schweren oder therapieresistenten Depressionen eingesetzt und kann auch bei anderen schweren psychischen Erkrankungen angewendet werden.

Elterntraining

Elterntrainings vermitteln Strategien, wie Erwachsene Kinder mit ADHS besser unterstützen können – etwa durch klare Regeln, kurze Anweisungen, positives Verstärken, gute Tagesstruktur und gelasseneren Umgang mit Konflikten.

Emotionale Instabilität

Starke, schnelle und oft unkontrollierbare Schwankungen der Gefühle

Empathie

Fähigkeit und Bereitschaft, die Gefühle, Gedanken, Absichten und Perspektiven anderer Menschen wahrzunehmen, zu verstehen und darauf zu reagieren.

Entzugsdelir

Ein Entzugsdelir ist eine akute, potenziell lebensbedrohliche Verwirrtheits- und Bewusstseinsstörung, die beispielsweise auftreten kann, wenn eine alkoholabhängige Person plötzlich keinen Alkohol mehr trinkt und dabei starkes Zittern, Unruhe, Orientierungslosigkeit oder Halluzinationen entwickelt.

Entzugssymptome

Körperliche und psychische Beschwerden, die auftreten können, wenn der Konsum einer Substanz nach regelmäßigem oder längerem Gebrauch beendet oder deutlich verringert wird. Dazu können je nach Substanz beispielsweise Unruhe, Angst, Schlafstörungen, Übelkeit, Zittern oder Schwitzen gehören. Wie stark die Beschwerden ausfallen, ist von der Substanz, der Dauer und Menge des Konsums sowie von der jeweiligen Person abhängig.

Epidemiologische Studien

Forschungsstudien, die untersuchen, wie häufig Erkrankungen oder bestimmte Merkmale in einer Bevölkerung vorkommen und welche Faktoren damit zusammenhängen. Bei Substanzgebrauchsstörungen können sie beispielsweise untersuchen, wie sich Konsummuster, Risikofaktoren oder Erkrankungshäufigkeiten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterscheiden.

Epidemiologische Untersuchungen

Untersuchungen, die erfassen, wie häufig bestimmte Erkrankungen oder gesundheitliche Merkmale in der Bevölkerung vorkommen und bei welchen Gruppen sie besonders häufig auftreten.

Extrazelluläre Vesikel

Extrazelluläre Vesikel (EV) sind sehr kleine, von Zellen freigesetzte Bläschen, die Proteine, Fette und genetisches Material enthalten. Sie dienen der Kommunikation zwischen Zellen, indem sie diese Moleküle an andere Zellen weitergeben und so verschiedene biologische Prozesse beeinflussen.

F

Fokale psychodynamische Therapie

Eine psychodynamische Therapie hilft dabei zu verstehen, warum bestimmte Probleme entstanden sind und warum sie immer wieder auftreten. Dabei geht es nicht nur um das sichtbare Verhalten, sondern auch um Gefühle, innere Konflikte und Erfahrungen, die einen Menschen geprägt haben.

G

Genetische Studien

Forschungsstudien, die untersuchen, wie genetische Merkmale mit der Entstehung, dem Verlauf oder dem Risiko für eine Erkrankung zusammenhängen. Bei Substanzgebrauchsstörungen wird dabei unter anderem untersucht, welche genetischen Faktoren die individuelle Anfälligkeit beeinflussen können.

Grübelschleifen

Sich wiederholt und schwer kontrollierbar mit belastenden Gedanken beschäftigen.

H

Halluzinationen

Halluzinationen sind Wahrnehmungen, die für die betroffene Person wirklich erscheinen, obwohl es dafür keinen entsprechenden Reiz von außen gibt. Sie können beispielsweise das Hören von Stimmen oder Geräuschen, das Sehen von Dingen oder das Spüren von Berührungen umfassen. Halluzinationen können unter anderem bei bestimmten psychischen oder körperlichen Erkrankungen, durch Substanzkonsum oder während eines Entzugs auftreten.

Halluzinogene Substanzen

Hallozinogene Substanzen verändern die Wahrnehmung, das Denken und das Erleben und können Halluzinationen auslösen. Dazu gehören unter anderem LSD, Psilocybin (Magic Mushrooms), DMT und Meskalin.

I

ICD (Internationale Klassifikation der Krankheiten)

Eine international verwendete Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), mit der Krankheiten, Störungen und andere gesundheitliche Beschwerden einheitlich beschrieben und codiert werden. Die ICD dient unter anderem der Diagnosestellung, Dokumentation, Gesundheitsversorgung und Forschung. Substanzgebrauchsstörungen werden darin bestimmten diagnostischen Kategorien und Codes zugeordnet.

Individuelle kognitive Verhaltenstherapie

Eine individuelle kognitive Verhaltenstherapie hilft Betroffenen in Einzelgesprächen, belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster zu erkennen und Schritt für Schritt so zu verändern, dass Essanfälle, Gegenmaßnahmen und der Druck rund um Essen, Gewicht und Figur abnehmen

Interpersonelle Psychotherapie

Eine interpersonelle Psychotherapie setzt bei aktuellen zwischenmenschlichen Belastungen, Konflikten und Beziehungsmustern an, die Essanfälle oder Essstörungssymptome auslösen oder aufrechterhalten können.

Interpersonelle Therapie

Im Fokus steht nicht das Essverhalten direkt, sondern soziale Beziehungsprobleme, die mit der Essstörung eng verbunden sind

Interventionsstudie

Eine Interventionsstudie untersucht, ob eine gezielte Maßnahme (Intervention) eine bestimmte Wirkung hat. Beispiel: Eine Gruppe bekommt eine Therapie, eine andere Gruppe nicht. Anschließend wird verglichen, ob sich die Gesundheit der Gruppen unterscheidet.

Auch: Interventionsstudien

Intoxikation

Ein körperlicher Zustand, bei dem die Wirkung einer Substanz deutlich ausgeprägt ist und dadurch körperliche oder psychische Veränderungen wie Benommenheit, Verwirrtheit, Unruhe oder eine eingeschränkte Wahrnehmung auftreten können.

K

Klinische Studien

Forschungsstudien, in denen neue oder bereits bestehende Behandlungen, Medikamente oder andere medizinische Maßnahmen bei Menschen untersucht werden. Sie sollen zeigen, wie wirksam und sicher eine Behandlung ist und für welche Menschen sie geeignet sein kann.

Klinisches Interview

Strukturiertes Gespräch, mit dem Fachpersonen Beschwerden, Krankheitsverlauf und mögliche Ursachen erfassen.

Kognitive Verhaltenstherapie

Psychotherapeutisches Verfahren, das Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten nutzt, um belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und Schritt für Schritt zu verändern.

Komorbidität

Das gleichzeitige Bestehen mehrerer Erkrankungen bei einer Person, zum Beispiel einer Substanzgebrauchsstörung und weiteren psychischen oder körperlichen Erkrankungen.

Kontrollverlust

Wenn es Betroffenen zunehmend schwerfällt, den Konsum zu beenden oder die Menge einer Substanz zu begrenzen, zum Beispiel länger oder mehr zu konsumieren als eigentlich beabsichtigt.

L

Längsschnittstudien

Forschungsstudien, bei denen dieselben Personen über einen längeren Zeitraum wiederholt untersucht oder befragt werden. So können Forschende beobachten, wie sich beispielsweise Konsumverhalten, Beschwerden oder andere Einflussfaktoren im Laufe der Zeit verändern und welche Faktoren mit diesen Veränderungen zusammenhängen.

Levomethadon

Ein Arzneimittel zur Behandlung einer Opioidgebrauchsstörung. Es wirkt an bestimmten Opioidrezeptoren und kann dadurch Entzugssymptome und das Verlangen nach anderen Opioiden verringern. Levomethadon wird in der Regel im Rahmen einer ärztlich begleiteten Substitutionsbehandlung eingesetzt.

Lithium

Ein Wirkstoff, der vor allem zur Behandlung bipolarer Störungen eingesetzt wird. Im Rahmen von Augmentationsstrategien kann Lithium zusätzlich zu einem Antidepressivum eingesetzt werden, um die Wirkung der antidepressiven Behandlung zu verstärken, insbesondere bei unzureichendem Ansprechen auf das Antidepressivum.

M

MBT

Die Mentalisierungsbasierte Therapie hilft Menschen mit Borderline dabei, besser zu verstehen, warum sie selbst und andere in bestimmten Situationen so fühlen und handeln wie sie es tun.

Methadon

Ein Arzneimittel, das unter anderem zur Behandlung einer Opioidgebrauchsstörung eingesetzt wird. Es wirkt ähnlich wie andere Opioide, verhindert dabei aber bei geeigneter Dosierung Entzugssymptome und kann das Verlangen nach anderen Opioiden verringern. Methadon wird meist im Rahmen einer ärztlich begleiteten Behandlung eingesetzt.

Mischkonsum

Der gleichzeitige oder zeitnahe Konsum von zwei oder mehreren psychoaktiven Substanzen, zum Beispiel Alkohol und Cannabis oder Alkohol und Beruhigungsmitteln, wodurch sich Wirkungen und gesundheitliche Risiken verstärken können.

N

Nalmefen

Nalmefen kann bei bestimmten Menschen eingesetzt werden, wenn eine Reduktion des Alkoholkonsums das Behandlungsziel ist. Die Entscheidung hängt von der individuellen Situation und dem Behandlungsziel ab.

Naloxon

Ein Medikament, das die Wirkung von Opioiden im Körper schnell blockieren kann. Es wird vor allem bei einer Opioidüberdosierung eingesetzt, um eine gefährliche Atemdepression zu behandeln. Naloxon kann lebensrettend sein und wird beispielsweise als Nasenspray oder Injektion angewendet.

Naltrexon

Naltrexon kann das Verlangen nach Alkohol und insbesondere das Risiko starken Trinkens reduzieren. Auch Naltrexon sollte Bestandteil eines umfassenden Behandlungskonzepts sein.

Neue psychoaktive Stoffe (NPS)

Neue psychoaktive Stoffe (NPS) sind in der Regel synthetisch hergestellte Substanzen, die die Wirkung von bekannten Drogen nachahmen oder verändern und meist als neue oder veränderte Wirkstoffe auf dem Markt erscheinen.

Auch: NPS

Neuere Antipsychotika

Medikamente zur Behandlung psychischer Erkrankungen, die vor allem auf das Dopamin- und Serotoninsystem im Gehirn wirken. Sie werden insbesondere bei Psychosen und Schizophrenie eingesetzt und können auch bei anderen Erkrankungen, beispielsweise als Ergänzung bei Depressionen, verwendet werden. Zu den neueren Antipsychotika zählen unter anderem Risperidon, Quetiapin und Olanzapin.

Neuroentwicklungsbezogene Störung

Eine neuroentwicklungsbezogene Störung beginnt in der Entwicklung des Nervensystems. Bei ADHS betrifft das vor allem Funktionen wie Aufmerksamkeit, Impulskontrolle, Selbststeuerung, Planung und innere Aktivierung.

Neuromodulationsverfahren

Verschiedene Verfahren, mit denen die Hirnaktivität gezielt in bestimmten Regionen und Netzwerken therapeutisch beeinflusst wird. Dazu gehören Hirnstimulationsverfahren wie die repetitive transktanielle Magnetstimulation (rTMS), die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) und Neurofeedback.

Neuroplastizität

Die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Erfahrungen, Lernen oder Veränderungen im Körper anzupassen. Dabei können sich Verbindungen zwischen Nervenzellen und die Funktionsweise bestimmter Netzwerke verändern. Bei Substanzgebrauchsstörungen wird untersucht, wie sich wiederholter Konsum auf diese Prozesse auswirkt und in welchem Maß sich das Gehirn nach einer Verringerung oder Beendigung des Konsums wieder anpassen kann.

Neuropsychologische Untersuchungen

Untersuchungen, mit denen bestimmte geistige und psychische Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lernen, Sprache oder die Fähigkeit zur Planung und Selbstkontrolle erfasst werden. Dafür werden meist standardisierte Tests und Aufgaben eingesetzt. Bei Substanzgebrauchsstörungen können sie beispielsweise zeigen, wie der Konsum mit bestimmten kognitiven Funktionen zusammenhängt oder ob sich diese im Verlauf verändern.

Neurotransmitter

Chemische Botenstoffe, mit denen Nervenzellen Informationen im Gehirn weitergeben.

Noradrenalin

Noradrenalin ist ein Neurotransmitter und Stresshormon, das an der Aufmerksamkeitssteuerung, Wachheit, Motivation und Stressreaktion beteiligt ist. Es hilft dem Körper, in belastenden oder herausfordernden Situationen schnell zu reagieren.

O

Opioidagonistenbehandlung

Eine Behandlung einer Opioidgebrauchsstörung mit einem Medikament, das an Opioidrezeptoren im Körper wirkt. Dadurch können Entzugssymptome und das Verlangen nach Opioiden verringert und der Konsum anderer Opioide reduziert werden. Zu den eingesetzten Medikamenten gehören beispielsweise Methadon, Levomethadon, Buprenorphin und retardiertes Morphin.

Opioide

Eine Gruppe von Substanzen, die vor allem Schmerzen lindern und je nach Substanz und Dosis auch beruhigend oder euphorisierend wirken können, zum Beispiel Morphin, Heroin, Fentanyl oder bestimmte verschreibungspflichtige Schmerzmittel.

Opioidrezeptoren

Eiweißstrukturen auf Nervenzellen, an die Opioide binden und dadurch unter anderem die Schmerzwahrnehmung, Gefühle und die Atmung beeinflussen können.

P

Partizipative Entscheidungsfindung

Behandlung wird gemeinsam von Betroffenen und Behandelnden geplant. Wissenschaftliche Erkenntnisse und persönliche Wünsche werden dabei gleichermaßen berücksichtigt.

Personalisierte Behandlung

Ziel ist es, Behandlungen besser an die individuellen Merkmale und Bedürfnisse eines Menschen anzupassen.

Psychoaktive Substanz

Psychoaktive Substanzen sind Stoffe, die auf das Gehirn und Nervensystem wirken und dadurch beispielsweise Stimmung, Wahrnehmung, Denken, Verhalten oder Bewusstsein verändern können. Dazu gehören unter anderem Alkohol, Nikotin, Cannabis, Opioide, Stimulanzien, Beruhigungs- und Schlafmittel sowie Psychedelika.

Psychodynamische Ansätze

Psychodynamische Therapien suchen die Wurzel der Essstörung in unbewussten inneren Konflikten, frühen Bindungserfahrungen und verinnerlichten Beziehungsmustern

Psychodynamische Psychotherapie

Psychotherapeutisches Verfahren (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie), die aktuelle Beschwerden im Zusammenhang mit Beziehungserfahrungen, inneren Konflikten und unbewussten Prozessen betrachten.

Psychoedukation

Eine Psychoedukation informiert Betroffene und Angehörige verständlich über die Erkrankung, ihre Ursachen, Symptome, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten, damit sie die Beschwerden besser einordnen und aktiv mit der Erkrankung umgehen können

Psychomotorische Verlangsamung

Bewegungen, Sprache oder Denken wirken langsamer als gewöhnlich.

Psychose

Ein psychischer Zustand, bei dem Denken und Wahrnehmung deutlich verändert sein können und beispielsweise Wahnvorstellungen oder Halluzinationen auftreten können.

R

Recovery

Recovery ist ein englischer Begriff und bedeutet „Genesung“ oder „Erholung“. In der somatischen Medizin ist damit Wiederherstellung nach einer Erkrankung, Operation oder Verletzung gemeint. In der Psychiatrie- und Psychotherapieforschung hat der Begriff eine eigene Bedeutung entwickelt: Entscheidend ist nicht nur, ob Symptome zurückgehen, sondern auch, ob ein Mensch sein Leben wieder als sinnvoll und selbstbestimmt erlebt.

Remission

Ein Zeitraum, in dem die Beschwerden einer Substanzgebrauchsstörung deutlich zurückgegangen sind oder die Erkrankung nicht mehr die Voraussetzungen für eine Diagnose erfüllt. Eine Remission kann vorübergehend oder länger anhaltend sein. Sie bedeutet nicht automatisch, dass die Erkrankung endgültig überwunden ist.

Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Ein Behandlungsverfahren, bei dem wiederholte Magnetimpulse gezielt bestimmte Bereiche des Gehirns stimulieren. Die Behandlung erfolgt von außen, ohne dass dabei ein Eingriff in den Körper erforderlich ist. rTMS wird insbesondere zur Behandlung von Depressionen eingesetzt und kann vor allem bei unzureichender Wirkung antidepressiver Medikamente eine weitere Therapieoption darstellen.

Retardiertes Morphin

Ein langsam und über längere Zeit wirkendes Arzneimittel aus der Gruppe der Opioide. Bei einer Opioidgebrauchsstörung kann es im Rahmen einer ärztlich begleiteten Substitutionsbehandlung eingesetzt werden. Durch die verzögerte Freisetzung bleibt die Wirkung länger bestehen und Entzugssymptome sowie das Verlangen nach anderen Opioiden können verringert werden.

Rückfall

Erneutes Auftreten einer Depression nach einer Phase deutlicher Besserung oder Beschwerdefreiheit.

S

Schädlicher Gebrauch

Ein schädlicher Gebrauch ist ein Konsummuster, das bereits zu gesundheitlichen Schäden geführt hat, zum Beispiel zu körperlichen Beschwerden, Leberschäden, Schlafproblemen, Depressionen oder anderen psychischen Problemen.

Schematherapie

Die Schematherapie geht der Frage nach, warum jemand immer wieder in dieselben schwierigen Muster gerät – zum Beispiel in Beziehungen – und führt diese auf frühe Kindheitserfahrungen zurück.

Schlafhygiene

Maßnahmen, die einen gesunden Schlaf fördern können, zum Beispiel regelmäßige Schlafzeiten oder ausreichend Tageslicht.

Screeningverfahren

Ein kurzer Test oder Fragebogen, mit dem Hinweise auf eine mögliche Erkrankung oder einen problematischen Substanzkonsum erkannt werden können.

Selbstfürsorge

Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und gut für sich sorgen, besonders in belastenden Lebensphasen.

Selbsthilfegruppe

Zusammenschluss von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, die sich gegenseitig unterstützen und austauschen.

Selbststeuerung

Selbststeuerung bedeutet, das eigene Verhalten an Zielen auszurichten: planen, anfangen, Impulse bremsen, Gefühle regulieren und trotz Ablenkung bei einer Aufgabe bleiben.

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)

SSRIs sind Medikamente, die dafür sorgen, dass die Wiederaufnahme des Botenstoffs Serotonin im Gehirn verringert wird. Dadurch bleibt er länger verfügbar und kann seine antidepressive Wirkung besser entfalten.

Serotonin

Serotonin ist ein Neurotransmitter (Botenstoff im Nervensystem), der unter anderem die Stimmung, den Schlaf-Wach-Rhythmus, den Appetit, die Verdauung und die Schmerzverarbeitung beeinflusst. Es wird häufig mit Wohlbefinden und innerer Ausgeglichenheit in Verbindung gebracht.

Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI)

SNRIs sind Medikamente, die die Wiederaufnahme der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin hemmen. Dadurch erhöht sich die Konzentration dieser Botenstoffe im Gehirn. Sie wirken antidepressiv und antriebssteigernd

Somatoforme Störungen

Körperliche Beschwerden, etwa Schmerzen oder Übelkeit, die sich durch eine körperliche Erkrankung nicht ausreichend erklären lassen. Die Beschwerden sind real und können stark belasten. Körperliche und psychische Einflüsse können dabei zusammenwirken.

Starke Sedierung

Eine ausgeprägte Dämpfung des Bewusstseins, bei der Betroffene nur noch eingeschränkt oder nicht mehr ansprechbar sein können. Schutzreflexe und Atmung können beeinträchtigt werden. Bei einer Substanzgebrauchsstörung kann das Risiko besonders bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol, Opioiden oder anderen dämpfenden Substanzen erhöht sein. Möglich sind eine gefährliche Atemdepression, Bewusstlosigkeit und das Einatmen von Erbrochenem.

Stationäre Behandlung

Eine Behandlung, bei der Patientinnen und Patienten für einen bestimmten Zeitraum in einer Klinik oder psychiatrischen Einrichtung aufgenommen werden und dort umfassend medizinisch und psychotherapeutisch betreut werden. Sie wird insbesondere eingesetzt, wenn eine ambulante Behandlung nicht ausreicht oder eine intensive Betreuung notwendig ist.

Stimulanzien

Substanzen, die das Gehirn und Nervensystem anregen und dadurch zum Beispiel Wachheit, Aufmerksamkeit, Energie und Aktivität steigern können.

Substanzgebrauchsstörung

Eine Substanzgebrauchsstörung ist eine psychische Erkrankung, bei der der Konsum von Alkohol, Nikotin, Drogen oder bestimmten Medikamenten schwer kontrollierbar ist und trotz gesundheitlicher oder anderer negativer Folgen fortgesetzt wird.

Suizidgedanken

Gedanken, Vorstellungen oder Wünsche, das eigene Leben zu beenden oder nicht mehr leben zu wollen. Sie können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und von vagen Gedanken bis hin zu konkreteren Vorstellungen reichen. Suizidgedanken können im Zusammenhang mit psychischen Krisen oder Erkrankungen auftreten und sind ein wichtiges Signal, sich Unterstützung zu suchen.

Systemische Psychotherapie

Ein psychotherapeutisches Verfahren, das psychische Probleme im Zusammenhang mit den sozialen Beziehungen und Lebensbedingungen einer Person betrachtet. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Beziehungsmuster, Kommunikation und Wechselwirkungen innerhalb von Familien oder anderen sozialen Systemen.

T

Tagesklinik

Intensive Behandlung tagsüber. Die Abende und Nächte verbringen die Patientinnen und Patienten zu Hause.

TFP

Die übertragungsfokussierte Psychotherapie nutzt die Beziehung zwischen Patient und Therapeut gezielt als Spiegel, um zu verstehen, wie jemand mit Borderline andere Menschen erlebt– und hilft dabei, dieses Schwarz-Weiß-Denken zu überwinden.

Therapieresistente Depression (TRD)

Eine depressive Erkrankung, bei der eine ausreichende Besserung der Beschwerden trotz angemessener Behandlung mit mindestens zwei verschiedenen antidepressiven Therapien ausbleibt. Eine TRD kann eine Anpassung der Behandlung oder den Einsatz zusätzlicher Therapieformen, beispielsweise Augmentationsstrategien, erforderlich machen.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Ein psychotherapeutisches Verfahren, das davon ausgeht, dass aktuelle psychische Beschwerden auch durch unbewusste Konflikte und Erfahrungen aus der Vergangenheit beeinflusst werden können. Ziel ist es, diese Zusammenhänge zu verstehen und dadurch aktuelle Probleme besser zu bewältigen.

Toleranzentwicklung

Toleranzentwicklung bezeichnet eine Gewöhnung an die Wirkung einer psychoaktiven Substanz, bei der die Wirkung bei gleicher Dosis nachlassen kann und häufig eine höhere Dosis benötigt wird, um die ursprüngliche Wirkung zu erreichen.

Trialog-Formate

Strukturierte, nicht-therapeutische Austauschtreffen zwischen Betroffenen psychischer Erkrankungen, ihren Angehörigen und psychosozialen oder psychiatrischen Fachkräften

U

Überdosierung

Eine Aufnahme oder Anwendung einer zu hohen Menge einer Substanz oder eines Medikaments, die zu gesundheitlich gefährlichen Wirkungen führen kann. Das Risiko kann durch Mischkonsum, also die gleichzeitige Einnahme mehrerer Substanzen, erhöht werden. Je nach Substanz können unter anderem Bewusstseinsstörungen, Atemdepression, Krampfanfälle oder Bewusstlosigkeit auftreten. Eine Überdosierung kann lebensbedrohlich sein.

V

Vareniclin

Vareniclin ist ein Medikament zur Unterstützung der Tabakentwöhnung. Es bindet an bestimmte Nikotinrezeptoren im Gehirn und kann dadurch das Verlangen nach Nikotin und Entzugssymptome verringern. Es enthält selbst kein Nikotin und ist daher kein Nikotinersatzpräparat.

Verhaltensaktivierung

Bestandteil vieler Psychotherapien. Ziel ist es, schrittweise wieder Aktivitäten aufzunehmen, die Freude, Sinn oder Erfolgserlebnisse vermitteln können.

W

Wiedereingliederung

Schrittweise Rückkehr in den Beruf nach einer längeren Erkrankung.

Wissenschaftliche Evidenz

Wissenschaftliche Evidenz sind belegbare Erkenntnisse, die durch zuverlässige wissenschaftliche Untersuchungen gewonnen wurden.

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