Psychische Krise
Eine psychische Krise ist keine psychische Erkrankung im engeren Sinne. Sie kann entstehen, wenn Belastungen die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. Betroffene fühlen sich häufig überfordert, ängstlich oder hoffnungslos. Auch Schlafprobleme, Reizbarkeit, sozialer Rückzug, Verwirrung oder Gedanken an Suizid können auftreten.
Auslöser können zum Beispiel der Verlust eines nahestehenden Menschen, Konflikte, Mobbing, ein schweres belastendes Ereignis oder der Verlust des Arbeitsplatzes sein. Auch länger anhaltender Stress oder Einsamkeit können zu einer Krise beitragen.
Viele psychische Krisen lassen sich mit Unterstützung von Familie, Freundinnen und Freunden oder anderen Vertrauenspersonen bewältigen. Halten die Beschwerden an oder verschärft sich die Krise, ist professionelle Hilfe wichtig. Bei akuter Selbstgefährdung oder Suizidgedanken sollte unmittelbar Hilfe in Anspruch genommen werden.
Detaillierte Informationen zu Anzeichen, möglichen Auslösern und Hilfsangeboten bei psychischen Krisen folgen in Kürze an dieser Stelle.
Bis dahin finden Sie Informationen zu psychischen Krisen im Bereich Wissen auf der Website des DZPG.